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Vorrecken und Ausmessen

Auf Wunsch liefert ZMC individuell vorgereckte und ausgemessene Ketten.  Dies erfolgt unter Verwendung einer speziell entwickelten Maschine mittels Lasertechnik und einer definierten Zugkraft.

Zunächst erfolgt das so genannte Vorrecken. Es sieht vor, dass die Kette mit 30 % der Nennbruchlast vorgespannt wird. Die Vorspannung ermöglicht eine Voreinstellung der Kettenspannung für den späteren Kettenlauf.

Die eigentliche Messung (entsprechend ISO 1977) erfolgt, nachdem anschließend die Vorspannung auf 2% der Bruchlast reduziert wird.

Nach jeder Messung wird ein Maßetikett gedruckt und an der Kette befestigt. Auf dem Etikett werden folgende Details angegeben:

  • Die gemessene Länge
  • Der Typ der Kette und der Prüfung sowie ein Buchstabe, der auf die Toleranzklasse schließen lässt, in die dieser bestimmte Kettenstrang fällt. Da die Längentoleranz der Förderketten immer größer als die Nennlänge ist, wird sie in Bereiche von 1 mm Breite unterteilt. Das bedeutet, dass alle Ketten mit einer Länge zwischen dem Nennmaß der Kette und + 1 mm den Buchstaben A erhalten, Ketten mit einer Länge von + 1 mm bis + 2 mm den Buchstaben B und so weiter. Dieses Verfahren soll bei der Montage der Ketten in der Anlage die Paarung von Ketten mit ähnlichen Längen erleichtern.

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